Ausbildung mit Behinderung – deine Möglichkeiten

Einleitung

Eine Ausbildung zu machen, ist für viele der erste Schritt in die berufliche Zukunft. Aber was ist, wenn du eine Behinderung hast? Keine Sorge – auch für dich gibt es viele Möglichkeiten, deinen Traumjob zu finden und erfolgreich in die Arbeitswelt zu starten. In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Optionen es gibt und wie du dabei unterstützt wirst.

Welche Möglichkeiten hast du?

Mit einer Behinderung stehen dir verschiedene Wege offen, eine Ausbildung zu machen. Diese Optionen können dir helfen, deinen individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden:

  • Reguläre Ausbildung: Wenn deine Behinderung deinen Arbeitsalltag nicht stark beeinflusst, kannst du eine ganz normale duale Ausbildung machen. Dabei lernst du sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule.

  • Reha-Ausbildung: Diese Form der Ausbildung ist speziell für Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen gedacht. Sie wird an deine Fähigkeiten und Bedürfnisse angepasst.

  • Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB): Falls du dir noch unsicher bist, welcher Beruf zu dir passt, kannst du an einer BvB teilnehmen. Dabei wirst du auf eine Ausbildung vorbereitet und kannst verschiedene Berufe ausprobieren.

  • Ausbildung in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM): Für Menschen mit starken Einschränkungen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht arbeiten können, bieten WfbMs eine geschützte Umgebung für die berufliche Qualifikation.

Wie bekommst du Unterstützung?

Es gibt viele Organisationen und Programme, die dir helfen, deine Ausbildung zu meistern. Hier sind einige Beispiele:

  1. Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit: Die Berufsberater:innen helfen dir, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden und informieren dich über spezielle Angebote.

  2. Begleitende Hilfen im Arbeitsleben: Wenn du Unterstützung im Betrieb oder der Berufsschule brauchst, kannst du begleitende Hilfen beantragen. Das können zum Beispiel Gebärdendolmetscher oder spezielle Arbeitsmittel sein.

  3. Integrationsfachdienste (IFD): Der IFD unterstützt dich dabei, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden und begleitet dich während der Ausbildung.

  4. Individuelle Förderungen: Es gibt finanzielle Unterstützungen wie Ausbildungsbeihilfen oder Zuschüsse für spezielle Hilfsmittel. Frag bei der Agentur für Arbeit oder deinem Integrationsamt nach.

Tipps für deine Bewerbung

Auch mit einer Behinderung kannst du mit einer überzeugenden Bewerbung punkten. Hier einige Tipps:

  • Offenheit: Du bist nicht verpflichtet, deine Behinderung direkt im Bewerbungsschreiben anzugeben. Wenn sie jedoch Einfluss auf die Arbeit hat, solltest du offen damit umgehen.

  • Stärken hervorheben: Zeige, was du gut kannst und warum du der oder die Richtige für den Job bist. Deine Fähigkeiten stehen im Vordergrund.

  • Hilfe nutzen: Auf azubiscout.de kannst du mit dem Bewerbungsfeature ganz einfach eine Bewerbung erstellen. Lass dich inspirieren und von Vorlagen unterstützen.

Dein Weg in die berufliche Zukunft

Falls du dir noch unsicher bist, welcher Beruf zu dir passt, probiere den Berufscheck auf azubiscout.de aus. Dort bekommst du individuelle Vorschläge, die zu deinen Interessen und Fähigkeiten passen.

Schlussgedanke

Eine Behinderung bedeutet nicht, dass du auf deine beruflichen Träume verzichten musst. Es gibt viele Wege und Unterstützungsangebote, die dir dabei helfen, deinen Platz in der Arbeitswelt zu finden. Nutze die Möglichkeiten, die dir offenstehen, und lass dich nicht entmutigen. Dein Weg in die Zukunft beginnt jetzt – leg los!