Wie läuft ein Praktikum ab?

Einleitung

Ein Praktikum gibt dir die Chance, in einen Beruf hineinzuschnuppern, praktische Erfahrungen zu sammeln und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Aber wie läuft ein Praktikum eigentlich ab und was solltest du dabei beachten? Hier erfährst du alles Wichtige – von der Vorbereitung bis zum letzten Tag.

1. Vorbereitung: Was musst du vor dem Praktikum klären?

Die richtige Vorbereitung ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Praktikum. Kläre vorab diese Punkte:

  • Praktikumsplatz finden: Suche dir ein Unternehmen, das dich interessiert, und bewirb dich rechtzeitig. Nutze dazu unser Bewerbungsfeature auf azubiscout.de.
  • Vertrag abschließen: Ein Praktikumsvertrag regelt die wichtigsten Dinge wie Dauer, Arbeitszeiten und Aufgaben. Lies ihn dir genau durch.
  • Kleidung und Unterlagen: Frag nach, ob es einen Dresscode gibt, und bereite die benötigten Unterlagen wie Ausweis, Stifte oder Notizbuch vor.
  • Ansprechpartner: Notiere dir den Namen deines Ansprechpartners im Unternehmen, falls du Fragen hast.

2. Der erste Tag: So startest du durch

Am ersten Tag bekommst du meist eine Einführung ins Unternehmen. Das läuft oft so ab:

  1. Begrüßung: Du wirst von deinem Ansprechpartner oder einem Kollegen empfangen.
  2. Vorstellung: Meist lernst du dein Team kennen und bekommst eine kleine Tour durch das Unternehmen.
  3. Einweisung: Dir wird erklärt, was deine Aufgaben sind und wie die Abläufe im Unternehmen funktionieren.

Tipp: Sei pünktlich, freundlich und offen. Das macht einen guten ersten Eindruck!

3. Der Alltag im Praktikum: Was erwartet dich?

Ein Praktikum ist dazu da, dass du dich ausprobierst und Neues lernst. Typische Aufgaben können sein:

  • Unterstützende Tätigkeiten: Zum Beispiel Dokumente sortieren, Daten eingeben oder Kollegen bei Projekten helfen.
  • Mitlaufen: Du kannst bei Meetings oder Kundenterminen dabei sein, um einen Eindruck vom Job zu bekommen.
  • Eigenständige Aufgaben: Einige Unternehmen lassen dich kleinere Projekte selbstständig bearbeiten.

Wichtig: Wenn du etwas nicht verstehst, frag ruhig nach. Niemand erwartet, dass du alles sofort kannst.

4. Das Ende: Wie verabschiedest du dich richtig?

Der letzte Tag im Praktikum ist genauso wichtig wie der erste. Hier ein paar Tipps:

  • Feedbackgespräch: Viele Unternehmen führen ein Abschlussgespräch, in dem du erfährst, wie dein Praktikum gelaufen ist.
  • Zeugnis: Bitte um ein schriftliches Praktikumszeugnis. Das kann dir später bei Bewerbungen helfen.
  • Danke sagen: Bedanke dich bei deinem Team und deinem Ansprechpartner – persönlich oder mit einer kleinen Karte.

Ein guter Abschluss hinterlässt einen positiven Eindruck und zeigt, dass du professionell bist.

5. Praktikum als Karriereschritt: Was kommt danach?

Ein Praktikum kann dir helfen, deinen Traumberuf zu finden. Nutze die Zeit, um dir klar zu werden, ob der Beruf zu dir passt. Wenn es dir gefallen hat, frage nach weiteren Möglichkeiten wie einer Ausbildung oder einem Ferienjob im Unternehmen.

Falls du dir noch unsicher bist, welcher Beruf zu dir passt, probier doch mal unseren Berufscheck auf azubiscout.de aus. So findest du schnell heraus, welche Jobs zu deinen Stärken und Interessen passen.

Schlussgedanke & Motivation

Ein Praktikum ist die perfekte Gelegenheit, um Berufsluft zu schnuppern und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Egal, wie es läuft – du wirst immer etwas dazulernen. Also trau dich, frag nach und gib dein Bestes. Viel Erfolg bei deinem Praktikum!